Zwischenbericht

Vor etwa 3,5 Wochen haben wir das Vortreiben vom Rhabarber vorgestellt.

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Dass dies nicht nur schnöde Theorie war, kann man auf obigem Bild sehen. Im Hintergrund sieht man zum Vergleich 3x den normal gewachsenen Rhabarber und im Vordergrund das abgedeckt gehaltene Pendant.

Mmmmmmhm, da läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Man sieht den deutlichen Vorsprung der abgedeckten Pflanze, bald kann der erste Rhabarber geerntet werden.

Wer weitere Tipps&Tricks hat, darf sich gerne z.B. über das Kontakt-Formular melden und diese hier zum Besten zu geben… aber nicht alle auf einmal… ;o) (lk)

Es ist vollbracht!

Die Schlepperei… ist vorbei! Das Wasser sprudelt wieder aus allen Quellen!

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Ein paar Hinweise dazu:

Da die Leitungen wieder eine Zeitlang unbenutzt waren, wird empfohlen das Wasser vor dem erstmaligen Verzehr (z.B. als Kaffee- oder Teewasser, allg. Trinkwasser, usw.) etwas laufen zu lassen, damit die Leitungen gründlich „durchgespült“ werden und danach wieder die gewohnte Trinkwasserqualität erreicht wird. Weitere Prämissen für die gute Qualität sollen nicht unerwähnt bleiben:

 

  • Wasserleitungen und Armaturen (z.B. innerhalb der Laube) sollten natürlich hygienisch einwandfrei sein
  • Keine Bleileitungen verwenden (z.B. innerhalb der Laube), diese sollten der eigenen Gesundheit wegen getauscht werden
  • Stahlleitungen (-> Rostablagerungen durch fehlenden Verbrauch) sollten, wie Bleileitungen, ebenfalls getauscht werden

(s.a. https://www.stadtwerke-essen.de/privatkunden/wasser/faq )

 

Zum gestrigen Tag kann abschließend folgendes gesagt werden:

Der eine und andere fragt sich, warum es manchmal so lange dauert bis das Wasser wieder fließt?

Nun, das ist relativ einfach zu erklären.

Es wird mehrmals auf den Termin des Wasseraufdrehens hingewiesen – durch Aushang, per Brief, neuerdings hier. Nun gibt es immer wieder (die gleichen) Pächter, die diese wiederkehrenden Termine entweder „vergessen“ oder für „nicht so wichtig halten“ oder sich vielleicht grundsätzlich sagen „Was wollen ‚DIE‘ schon wieder von MIR…“. Das Ergebnis davon ist: niemand ist auf der Parzelle anzutreffen, die Anschlüsse/Wasseruhr können nicht kontrolliert werden, es muss hinterher telefoniert werden…
Ein kleiner Tipp: sollte man mal tatsächlich keine Zeit haben, dann kann man ja einen Angehörigen vorbei schicken oder mal den netten Gartennachbarn nebenan ansprechen… ;o)

Dann gibt es Pächter, deren Anschlüsse – sagen wir mal – nicht ganz Rechtskonform sind. Dort muss dann erst einmal wieder Ordnung hergestellt werden, um nicht den kompletten Anschluss zu sperren. Das kostet ebenfalls Zeit.

Und dann gibt es u.U. hier und da Defekte, diese müssen ebenfalls erst einmal behoben werden.

Leidtragende davon sind Alle, die die erstgenannten Verzögerungen zwar nicht zu verantworten haben, mit diesen aber leben müssen!

Wem es jetzt dennoch zu lange dauert, der ist gerne eingeladen an diesen Tagen aktiv mitzuwirken – die Wartezeit durch Mitarbeit zu verkürzen… Denn der Verein sind nicht “DIE”, der gemeinschaftliche Verein kann nur so gut sein, wie jeder einzelne sich darin engagiert! In diesem Zusammenhang erinnern wir also an den 1. Mai und das Sommerfest.

 

Das Beste kommt aber zum Schluss:
Manch einer hat vielleicht mit Sorge die Eil-Meldung vom letzten Freitag gelesen, dass ein Großteil der Anlage aufgrund von festgestellten Hohlräumen darunter und der damit verbundener Gefahrenabwehr aufgelöst werden muss.

Der eine hat es sofort gemerkt, der andere ist aber auf den Leim gegangen. Das war natürlich ein Aprilscherz! Wir können alle beruhigen, es sind keine Schließungsabsichten der Anlage bekannt… In diesem Sinn: April, April! (lk)

Rhabarber vortreiben

Es gibt eine einfache Möglichkeit Rhabarber mehrere Wochen früher zur Erntereife zu verhelfen.

Anfang März, spätestens jedoch wenn sich die ersten Knospen an die Oberfläche wagen, deckt man sie z.B. mit (schwarzer) Folie, einem Maurerkübel oder großen Tontopf ab. Dadurch bekommen sie viel Wärme ab, bilden kein Blattgrün und bleiben durch den Lichtmangel deutlich milder als herkömmlich Wachsende.

102_2997Sobald die Stängel die Abdeckung erreichen entfernt man diese wieder und kann bald darauf nach dem leichten Ergrünen der Blattspitzen bereits ernten.

Da dieses Vortreiben für die Pflanze ein Kraftakt ist, sollte es höchstens alle zwei Jahre wiederholt werden. Tipp: mehrere Pflanzen kultivieren und im jährlichen Wechsel vortreiben.

Aus den Stängeln lässt sich Kompott oder Marmelade herstellen, aber auch als Rohware zum Abbeißen, getüncht in Zucker, eine frühlingshafte Delikatesse. (lk)

Heckenschnitt (verboten)

101_0005Wer seinen Garten in der kommenden Saison etwas umgestalten und dafür Hecken, Büsche und/oder Gehölze radikal zurück schneiden (auf Stock setzen) oder gar roden möchte, der sollte sich sputen – denn dies ist wie jedes Jahr nur bis einschließlich 28. respektive 29. Februar erlaubt.

In der Zeit zwischen 1. März und 30. September sind o.g. Maßnahmen laut §39V Bundesnaturschutzgesetz verboten.

Erlaubt hingegen sind Form- und Pflegeschnitte, aber auch nur unter der Prämisse, dass keine brütenden Vögel oder andere darin lebende Tiere gestört werden. Notfalls sollte man auf den Schnitt verzichten oder entsprechenden Bereich auslassen. (lk)

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Gemüse des Jahres

102_2173Wer das letzte Jahr verpasst hat das vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. gewählte Gemüse des Jahres anzupflanzen, der hat dieses Jahr erneut die Möglichkeit jenes anzubauen – denn sowohl für das Jahr 2015 als auch 2016 sind dies Sorten der Gattung Capsicum aus der Familie der Solanaceae (Nachtschattengewächse) mit anderen Worten:

Chilis und Paprikas.

Tipp:
Obwohl die “normalen” Paprikas auch im Freiland angebaut werden können, so empfiehlt sich jene im Gewächshaus zu kultivieren. Chilis hingegen können durchaus auch in Kübeln auf dem Balkon oder Terrasse gehalten werden.

Weiterhin empfiehlt sich das Vorziehen aus Samen ab Ende Februar/Anfang März. Man sollte aber aufpassen, dass die Pflänzchen nicht vergeilen (Hochwuchs wegen Lichtmangel). (lk)